Selbst der Abt hat unterschrieben

Abt Franziskus Heereman

Ein Rebell? Abt Franziskus Heereman von der Benediktinerabtei Neuburg bei Heidelberg

Eine neue Unterschriftenliste sorgt für Wirbel im Erzbistum Freiburg. 197 katholische Priester und Diakone bekennen sich dazu, dass sie Geschiedenen, die in zweiter Ehe verheiratet sind, die Kommunion geben, die Beichte abnehmen und die Krankensalbung spenden. „Uns ist bewusst, dass wir damit gegen die derzeit geltenden Vorschriften der römisch-katholischen Kirche handeln“, heißt es in dem offenen Schreiben an Erzbischof Robert Zollitsch. Zu den Unterzeichnern gehören auch viele Geistliche aus Nordbaden. Die prominenteste Unterschrift stammt von Abt Franziskus Heereman von der Benediktinerabtei Neuburg bei Heidelberg.
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Leimens bester Inder

Lourduklein

Ein Missionar in Deutschland: Pfarrer Arul Lourdu

Indische Priester sind in den katholischen Kirchen Deutschlands längst ein vertrautes Bild. Doch akzeptiert oder gar hochgeachtet sind die Seelsorger mit der dunklen Haut deshalb noch lange nicht. Arul Lourdu, der Leiter der Seelsorgeeinheit Leimen, hat jetzt in einem sehr persönlichen Referat erstmals darüber gesprochen, wie man sich als Tamile mit deutschem Pass fühlt. „Manch einer sagt laut, dass ein Ausländer in seiner Gemeinde der Pfarrer ist“, berichtete Lourdu. „Ich komme eben aus einem Land, das bei vielen einfach nur das arme Indien ist. Einmal zeigte mir jemand eine Banane und fragte, ob ich so etwas in Indien schon einmal gesehen hätte.“ Weiterlesen

Schafft es die Schaffnei ?

Haus der Begegnung

Das „Haus der Begegnung“ ist in neuen Händen

Am „Haus der Begegnung“ in Heidelberg hängt neuerdings ein Zettel: „Achtung, Videoüberwachung.“ Endlich kümmert sich jemand um die marode Immobilie. Die Pfälzer Katholische Kirchenschaffnei hat der Pfarrgemeinde Heilig Geist das Haus der Begegnung abgekauft. Viel gekostet hat es nicht. „Es handelte sich im Wesentlichen um eine Vergütung des Grund und Bodens zum ortsüblichen Preis“, erklärt Schaffnei-Direktor Fred Wittmann. Rund fünf Millionen Euro will er in das Sandsteingebäude am Richard-Hauser-Platz investieren, das auch künftig ein Haus der katholischen Kirche bleiben soll. „Wir möchten“, betont Wittmann, „möglichst viele katholische Einrichtungen unter einem Dach vereinen.“ Weiterlesen