Ein Pfarrerteam soll die Stadtkirche leiten

Jesuitenkirche Heidelberg

Die Sommerferien fallen in diesem Jahr für das katholische Dekanat Heidelberg-Weinheim weitgehend flach. Zwar urlaubt Dekan Joachim Dauer noch am Lago Maggiore, doch im Dekanatsbüro in Weinheim bastelt man schon auf Hochtouren an der Konzeption für die geplante Stadtkirche Heidelberg-Eppelheim. Mitte September soll ein „Konturenpapier“ vorliegen, über das Haupt- und Ehrenamtliche am 24. September beraten. Kurz vor den Sommerferien kamen die Priester, die hauptamtlichen Laien und die Ehrenamtlichen noch einmal zu Sitzungen zusammen, um nach Lösungen für die noch  offenen Fragen zu suchen. Zumindest bei den Priestern werden die Konturen klarer sichtbar.  Weiterlesen

Pastoralreferent wird altkatholischer Priester

Wenn das mal nicht zum Trend wird: Nur ein Jahr nach dem Eppelheimer Pastoralreferent wechselt jetzt auch der Ladenburger Robert Geßmann zur altkatholischen Kirche. Der 36-jährige Theologe übersiedelt mit seiner Familie nach Singen am Bodensee, wo ihn die altkatholische Gemeinde zu ihrem neuen Pfarrer gewählt hat. Zunächst wird Geßmann ein Diakonat absolvieren, damit er im kommenden Frühjahr vom altkatholischen Bischof Matthias Ring zum Priester geweiht werden kann. Weiterlesen

Rätselraten um Ladenburger Pastoralreferent

Robert Geßmann

Offene Münder in Ladenburg und Heddesheim: Robert Geßmann, der sehr beliebte Pastoralreferent, verlässt die Seelsorgeeinheit. Urplötzlich und für alle vollkommen überraschend. Den Grund für diese Entscheidung will Robert Geßmann erst am kommenden Sonntag, 22. Juli, bekannt geben. Spekulationen, die Kündigung des Pastoralreferenten könnten mit Frieder Bellm, dem neuen Pfarrer von Ladenburg und Heddesheim, zusammenhängen, beeilte sich Geßmann vorzubeugen: „Wenn ich diesen Schritt — gemeinsam mit meiner Frau — nun gehen werde, ist dies für mich keine Entscheidung gegen die SE Ladenburg-Heddesheim“, schreibt der 37-Jährige in seiner Erklärung an die Pfarrgemeinden. „Das möchte ich sehr deutlich und unmissverständlich betonen.“ Weiterlesen

Noch eine Orgel für die Jesuitenkirche

Die Heidelberger Jesuitenkirche besitzt die größte Orgel der Region. 1,4 Millionen Euro hat das extravagante Instrument der Schweizer Manufaktur Kuhn gekostet, das seit 2009 auf der Empore über dem Eingang der barocken Hallenkirche thront. Jetzt soll die Kuhn-Orgel Gesellschaft bekommen: Das Erzbistum Freiburg hat die Planung einer zweiten Orgel für die Jesuitenkirche genehmigt. Sie soll im Kirchenschiff stehen und etwa 300000 Euro kosten. Orgel Nummer Zwei werde vor allem für Chorkonzerte benötigt, erklärt Bezirkskantor Markus Uhl. „Kein Kantor der Welt kann gleichzeitig oben Orgel spielen und unten den Chor dirigieren.“ Weiterlesen

Kippt die Stadtkirche Heidelberg-Eppelheim?

Eine Denkschrift übt Kritik an Dekan Dauer

Es gibt Streit um die geplante „Stadtkirche Heidelberg-Eppelheim“. In einer Denkschrift an Erzbischof Zollitsch kritisieren die Pfarrer der Seelsorgeeinheit Heidelberg-Süd, Kurt Faulhaber und Karl Müller, nicht nur den Führungsstil des katholischen Dekanats. Sie warnen auch entschieden davor, das Projekt weiter zu verfolgen. Zwar sei schon viel Arbeit investiert worden, schreiben die Rohrbacher Pfarrer. Doch bestehe die Gefahr, dass sich „im Laufe der Jahre herausstellt, dass mit der Stadtkirche mehr neue Probleme geschaffen als alte gelöst wurden.“ Ende des Jahres will Erzbischof Robert Zollitsch entscheiden, ob aus Heidelberg und Eppelheim eine einzige große Kirchengemeinde mit 40000 Katholiken wird. Weiterlesen

Jetzt hat die Diakoniekirche auch Schreiterfenster

„Gott stößt die Gewaltigen vom Thron“

Wir sehen eine graue Gestalt. Hilfesuchend streckt sie die Hände aus, während Bleiruten wie Blitze um sie herum zucken. Dann fällt sie. Am Rand leuchten Worte auf. Sie stammen aus dem Lukasevangelium. „Gott stößt die Gewaltigen vom Thron und erhebt die Niedrigen.“ So dramatisch geht es zu in den beiden neuen Kirchenfenstern der evangelischen Kapelle in der Heidelberger Plöck. Weiterlesen