Warum nennt sich ein Jesuit „Franziskus“?

Verblüfft über dem Namen des Papstes:
Die Franzsikaner in Mannheim

Natürlich saßen die Brüder vor dem Bildschirm am Abend des legendären 13. März 2013. Und natürlich haben sie sich gefreut, als sie den Namen des neuen Papstes hörten. Vor allem aber haben die Mannheimer Franziskaner-Mönche gestaunt über den Mut des Jesuiten aus Argentinien. „Papst Franziskus legt mit der Wahl seines Namens die Latte ziemlich hoch.“ Weiterlesen

Weißer Rauch für die Stadtkirche Heidelberg

Zollitschklein

Erzbischof Robert Zollitsch hat entschieden

Seit vier Monaten warten Heidelbergs Katholiken auf eine Entscheidung von Erzbischof Zollitsch. Jetzt ist der Brief da. „Spätestens am 1. Januar 2015“, steht darin geschrieben, „bilden die Pfarreien der Städte Heidelberg und Eppelheim eine einzige Seelsorgeeinheit.“ Weißer Rauch also für die „Stadtkirche Heidelberg“ mit fast 40.000 Gläubigen.

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Premiere für die Gottesdienstwerkstatt

Dreißig Teilnehmer jeden Alters
erprobten die GottesdienstWerkstatt

Freitag Abend in der Klosterkirche der Abtei Neuburg. Es ist fast völlig dunkel, lediglich im Chor flackern still zwei weiße Kerzen. Der richtige Moment für Engel. Nur als Schemen erkennbar stehen sie rechts und links des schmalen Mittelgangs. Sobald ein Mensch durch das Spalier nach vorn zum Altar schreitet, hauchen ihm die Engel vielstimmige Trostworte zu. „Du bist nicht allein“. „Der Herr ist Dein Licht und Dein Heil“. „Gott sorgt für Dich“. Weiterlesen

Der erste Abt

Abt Adalbert im Licht der
farbigen Fenster.

In der Klosterkirche der Abtei Neuburg in Heidelberg liegen unter Glas zwei Löffelchen. Eines ist aus Gold, das andere aus verbeultem Aluminium. Beide Löffel haben Adalbert von Neipperg gehört, dem ersten Abt von Neuburg. Den goldenen Löffel benutzte er normalerweise, um bei der Eucharistiefeier einen Tropfen Wasser in den Kelch mit Wein zu geben. Der Aluminiumlöffel war ein notdürftiger Ersatz. Er stammt aus dem Gefangenenlager in Serbien, wo Abt Adalbert ermordet wurde. Vor genau 65 Jahren. Weiterlesen

Heilige Mauern

Ein Schatzkästchen: Pater Norberts vergessene Klöster

Es hat eine Zeit gegeben, da war Heidelbergs Altstadt ein heiliges Pflaster. Wie Perlen eines Rosenkranzes reihten sich Klöster und Kirchen entlang der Hauptstraße. Die Franziskaner beteten am Karlsplatz, die Jesuiten in der Kettengasse, die Karmeliten am Friesenberg. In der Brunnengasse gab es einen Konvent der Dominikaner, am Uniplatz eine Kommunität der Augustiner. Weiterlesen

Nachtfieber in St. Anna

Teelichter für Passanten: Anna-Katharina Winkelmann und Katharina Nordhofen

Samstag Abend in der Heidelberger Hauptstraße. Es wird gelacht, getrunken, gejohlt. Mitten im Gewühl verteilt eine Handvoll junger Leute seelenruhig Teelichter. „Die St. Anna-Kirche in der Plöck ist heute bis Mitternacht geöffnet“, erklären sie den Nachtschwärmern. „Wir singen und beten. Wenn Ihr Lust habt auf einen Moment Stille, schaut doch vorbei.“ Weiterlesen