Keine Frage: Mit einer Studie haben Sie als Berater beste Chancen, das Interesse einer Redaktion zu wecken. Doch auch hier kommt es letztlich auf die Substanz an. Wenn Sie einem Redakteur eine kleine Befragung als veritable Studie verkaufen, wird er zurecht verärgert reagieren.

“Seien Sie vorsichtig mit Umfragen!”, warnt denn auch WirtschaftsWoche-Redakteur Sebastian Matthes in einem Beitrag für PR-Professional. Und stellt fest:

“Viele PR-Agenturen führen Studien zu allen erdenklichen Themen durch, deren Ergebnisse dann im Namen ihrer Kunden, den Unternehmen, präsentiert werden. Die Idee ist, dass diese in Artikeln genannt werden. Das soll das Unternehmen bekannt machen und zudem Kompetenz in dem Thema verleihen. Erreicht wird oft das Gegenteil. Stellen Sie von Anfang an deutlich dar, welche Quellen und Plattformen für die Umfragen benutzt wurden. So ersparen Sie dem Journalisten ein ärgerliches Aha-Erlebnis.”

Der Hinweis zählt zu den “10 PR-Geboten”, mit denen sich der WirtschaftsWoche-Redakteur an Jungunternehmer wendet. Für Berater sind diese Tipps nicht weniger interessant.