„Das Kirchenvolk verliert langsam die Geduld“

s,x,800,y,300-1Im Ignatius-Saal der Mannheimer Jesuitenkirche  hängt noch immer der rote Rucksack mit der Aufschrift „Einen neuen Aufbruch wagen“. 2012, vor genau einem Jahr, war er das Symbol des 98. Katholikentages.

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290 Delegierte berieten in Freiburg über die Zukunft der katholischen Kirche.

Seitdem geschah Erstaunliches. Papst Benedikt XVI. trat zurück. Sein Nachfolger Papst Franziskus kam „vom Ende der Welt“. Und Erzbischof Zollitsch rief eine „Diözesanversammlung“ zusammen. Die erste in der Geschichte des Erzbistums Freiburg.

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Irgendwer wird schon zuständig sein

Ein eingespieltes Team: Erzbischof Zollitsch und Landesbischof Fischer in Mannheim

Wir haben uns daran gewöhnt, dass es für jedes Problem einen Profi gibt. Berater, Ärzte, das Sozialamt, die Krankenkassen. Irgendwer wird schon zuständig sein, wenn es dem Nachbarn schlecht geht. Achtsames Füreinander wird immer seltener in unseren Städten. Ein gefährlicher Trend, gegen den die beiden großen Kirchen mit der „Woche für das Leben“ ankämpfen wollten. Weiterlesen